Der unsichtbare Telekomiker

 Also, so sieht das aus wenn man mit einem 1&1-Komplettanschluss umziehen möchte. Der reine Psycho-Terror!

Man kündigt seinen Umzug rechtzeitig an (zum 21. September), so ab Mitte September. Dann bekommt man also einen Techniker-Termin für den 6. Oktober (reichlich spät wie ich finde). Auf dem Brief steht so etwas wie: Der Techniker könne ab 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr erscheinen. Bitte seien Sie dann zu Hause. Natürlich, ich habe gerade bei meiner neuen Arbeitsstelle angefangen, klar kann ich acht Stunden lang auf einen Techniker warten. Ich bin so naiv und rufe bei der 1&1-Hotline an. Da habe man ja keinen Einfluss, das sei ja ein Telekom-Techniker, da müsse ich schon drauf warten. Ich stinksauer, versuche das zu organisieren. Gottseidank hat die Freundin eines Freundes Zeit, eine Studentin, bin irre dankbar dafür. Sie wartet den ganzen Tag, traut sich kaum auf die Toilette, und was ist? Der sch#*!“$!! Telekom-Techniker taucht nicht auf! Den ganzen Tag über nicht! Ich abends wieder die Hotline angerufen. Müsste eigentlich 60 Euro bezahlen, da ich ja nicht vor Ort gewesen sei. Da bin ich wirklich wütend geworden. Passiere wohl öfter, dass ein Techniker nicht auftaucht. Also neuen Termin ausgemacht, diesmal der 16. Oktober.

Ich müsse noch eine eidestattliche Versicherung abschicken dass wirklich jemand da war. Mache ich natürlich, sonst müsste ich ja die 60 Euro bezahlen. 16. Oktober: Ich darf einen Tag Homeoffice machen. Warte ungeduldig auf den Techniker. 14.00 Uhr ist durch, ich werde langsam nervös. 15.00 Uhr. 15.45 Uhr. Argh, der Mistkerl erscheint wieder nicht. Nochmal Hotline angerufen, es gab noch keine Rückmeldung. Stinksauer am nächsten Tag eine Kündigung per Fax verschickt. Zwei Tage später nochmal angerufen, angeblich sei der Anschluss jetzt geschaltet worden. Ich probiere es (ein siebtes Mal oder so) aus, war natürlich nicht. Also einen Termin gemacht zur Überprüfung durch einen Techniker. Dieser soll mich ein paar Tage später zurückrufen. Als dieser Termin auch nicht eingehalten wird verbringe ich 45 Minuten in der Warteschleife der Hotline bis er auf der anderen Leitung meines Handys doch tatsächlich durchklingelt. Er stellt fest dass er meinen Anschluss nicht erreichen kann (wie vermutet) und dass ein Telekom-Techniker sich dieser Störung annehmen muss. Ich bekomme einen weiteren Termin am 29. Oktober. Diesmal, da es sich ja um eine Störung (!) handelt bekomme ich einen besseren Zeitrahmen: Ich muss nur von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr anwesend sein. Mein Bruder löst mich um 10.00 Uhr ab, und siehe da: Ein Telekomtechniker steht vor der Tür! Ein echter! 5 Minuten später ist mein Anschluss geschaltet. Zu dieser Zeit bin ich schon zur Arbeit unterwegs. Es geht also doch!  Ich habe ja nicht mehr damit gerechnet! Ein Wunder ist geschehen!

Zwischendurch habe ich allerdings jegliches Vertrauen in 1&1 verloren. Sie haben mir natürlich trotz meiner eidestattlichen Versicherung eine Rechnung für den ersten fehlgeschlagenen Technikerbesuch geschickt. Dies noch dazu an meine alte Adresse. Dies hatte wieder diverse Hotline-Anrufe zur Folge, in denen ich wieder und wieder meine Lage schildern musste. Aus irgend einem Grund hatte es vier Wochen gedauert bis auch wirklich Post an meine neue Adresse ankam, obwohl ich bei ca. 8 Anrufen bei der Hotline jedes Mal wieder meine Hamburger Adresse angegeben habe und diese neue Adresse ja auch der Grund für den ganzen Tamtam war. Nach der zweiten Kündigungsandrohung mit Nachbesserungsfrist und Eidesstattlicher Versicherung habe ich immerhin eine Gutschrift über die 60 Euro bekommen

Mein Fazit: 1&1 ist ein inkompetenter Haufen. Auch wenn die immer wieder beteuert haben dass dies ja nur die Schuld der Telekom-Techniker sei: Mit der Telekom habe ich keinen Vertrag, dort kann ich mich nicht beschweren, wenn Ihr 1&1ler Euch dort nicht durchsetzen könnt dann bietet doch verdammt noch mal keinen Komplettanschluss an! Aber die Telekomiker sind sicher nicht ganz unschuldig an der Sache.

Neu in Hamburg

Langsam wird mir bewusst dass unsere Wohnung in Osnabrück zu groß war. Ich habe doch Schwierigkeiten alles unterzubekommen. Trotzdem lichtet sich das Chaos, langsam ist System zu erkennen. Heute ist mein Kühlschrank gekommen, von den beiden Quelle-Mitarbeitern (die sind anscheinend noch nicht wirklich pleite) kam nur der Kommentar: "Wer zieht freiwillig in den vierten Stock??" Diese Frage kann ich auch nicht wirklich beantworten…

Ein Kühlschrank trägt übrigens enorm zur Wohnlichkeit bei! Habe heute morgen (bevor der Kühlschrank da war) erstmal übrig gebliebenen Nudelsalat weggeworfen…

 

Warten auf die Wohnungsschlüssel

Soviel kann ich schon mal sagen: Die Gegend hier ist recht schön. An dem Haus wird noch renoviert, aber das Gerüst ist immerhin verschwunden (dieses war während der Besichtigung noch aufgestellt). Die Habichtstraße an der meine Wohnung liegt ist recht laut, aber nach hinten raus schaut man direkt auf einen kleinen Park und da ist's auch ruhiger. Mein Name steht sogar schon auf dem Klingelschild. Mehr später!

Erste Fotos gibt es hier: https://thoster.net/galerie/thumbnails.php?album=70

Aufbruch

Arbeit kündigen, Kollege kündigt auch, Stress steht bevor wegen Übergabe der laufenden Projekte. Anderer Kollege bekommt Bandscheibenvorfall. Bald Go-Live für wichtiges Projekt. Alte Wohnung kündigen, Zeitungsanzeige schalten, schnell Nachmieter finden. Schon einen Monat doppelte Miete einplanen, eventuell mehr. Aber: Viele Interessenten für alte Wohnung, ist schöner Altbau. Leute durch Wohnung schleusen, dauernd am Telefon hängen, LKW und Freunde für Umzug mobilisieren.

Auf Mietvertrag warten und wieder auf langsame Post fluchen. Bald ist Wohnungsübergabe, kaum noch Erinnerung an Besichtigung, daher gespannt auf eigene Wohnung. Mittlerweile Fähigkeit verloren vernünftige Sätze zu formulieren.

Dankbar sein, dass man sich trotz des fünften Umzuges innerhalb von acht Jahren noch auf so viele Freunde verlassen kann.

Aber trotzdem noch Zeit haben einen schönen Tag in Osnabrück zu genießen und italienisch zu essen:

 

Process Hacker

Process HackerDer Process Hacker ist ein Open Source Tool für Windows welches den guten alten Prozessmanager ersetzt. Es zeigt nicht nur die laufenden Prozesse an sondern auch gestartete Dienste und Netzwerkverbindungen. Programme und deren Unterprozesse werden hierarchisch angezeigt, CPU-Last, IO und Speicherverbrauch werden laufend aktualisiert. Ein nützliches Tool (nicht nur) für Entwickler!

Zum Aufspüren von Viren oder anderer Schadsoftware gibt es eine Funktion welche verdeckte Prozesse anzeigt. Nützlich ist auch die Funktion zum Pausieren von Prozessen und einem späteren Weiterlaufen.

 

 

Back in town

Dafür  aber mit 16 Euro noch mal teurer als die 12 Euro in Osna (die ich auch schon heftig finde).

Seit gestern weiß ich, dass "Schweinegrippe" auch ein emsländischer Begriff für einen schlimmen Kater ist (danke an Michael für diese lebenswichtige Info!).

Karin ist immer noch begeistert von den "Fliegenden Pavianen", aber ich glaube es sind die "Fliegenden Pelikane" gemeint die wir in Hagenbecks Tierpark gesehen haben:

 Toll war auch die Bärenfütterung: