Roadtrip 1

Mittwoch den 23.07 war es endlich soweit. Nachdem ich die letzten Wochen mit euch sehr genossen habe, alle noch mal sehen konnte und eine Menge Abschiedspartys hatte, mussten nun Taten folgen.

Meinen letzten Tag zu hause verbrachte ich damit hektisch Sachen zusammen zu suchen und zu verpacken, weil ich mich natürlich nicht rechtzeitig darum gekümmert hatte. Aber pünktlich um 16:45 war alles verstaut und abmarsch bereit, tatsächlich habe ich auch fast nichts wichtiges vergessen wie sich später raus stellte.

Um 17 Uhr war es dann Zeit von Fürstenau abschied zu nehmen und sich auf nach Hamburg zu machen. Dort wollten wir bei Christian und Tanja übernachten. Zum einen aus dem ganz praktischen Grund, das dann die Fahrt am nächsten Morgen zu meiner Fähre viel kürzer war, zum anderen konnte ich mich ja nicht aus Deutschland verdrücken ohne mich persönlich von meinen besten Freunden zu verabschieden. Die beiden konnten leider wegen ihrer auswärtigen Lage an keiner der offiziellen Abschiedspartys teilnehmen. In Hamburg angekommen, wartete dann noch eine eigentlich zwei nette Überraschungen auf uns. Ersten waren Matthias und Thorsten überraschend in Hamburg gewesen, um für Thorsten eine Wohnung zu suchen und die beiden hatten mit ihrer Abreise noch solange gewartet bis sie mir noch mal Tschüss sagen konnten. Zweites gab es noch ein kleines Abschiedsgeschenk für mich, was auch schon fleißig in Benutzung ist. Danke noch mal an dieser Stelle. Abends sind wir dann noch essen gegangen, wobei ich ein letztes Mal gute deutsche Küche kosten konnte. Den Abend haben wir dann bei einem gemütlichen Bierchen ausklingen lassen, weil wir alle am nächsten Morgen früh raus mussten. Am nächsten Morgen ging es dann um sieben Richtung Travemünde, weil wir bis 9 Uhr auf der Fähre eingecheckt haben mussten. Wir haben den Kai auch auf Anhieb problemlos gefunden, wodurch wir natürlich um 8 viel zu früh waren. Wie üblich verzögerte sich das Ganze dann noch an der Fähre die dann schließlich nicht um 10 sondern erst um viertel vor 11 ablegte.

Von der Überfahrt selbst gibt es wenig zu berichten, es war die ganze Zeit nebelig so das man nichts von der Gegend oder dem Meer sehen konnte. Aus lauter Verzweiflung sind wir dann noch ins Boardkino gegangen, um uns mit einer Teeniekomödie zu langweilen unterhalten.

In Malmö angekommen war der Nebel dann auch schlagartig weg und wir machen uns auf die Suche nach der Jugendherberge. Die war auch ganz problemlos zu finden weil sie direkt (und wenn ich direkt sage meine ich direkt) an der Autobahn lag. In einem Werbeprospekt hätte man wohl von einer sehr verkehrsgünstigen Lage gesprochen. Und nun ratet mal wer die Zimmer zur Strassenseite bekommen hat. Zur Rettung des Ladens muss gesagt werden, das sie doch ziemlich gute vierfach verglaste Fenster hatten, so das das Zimmer relative ruhig war.

Kleine Bemerkung am Rande falls ihr in Schweden in die Jugendherberge geht, vergleicht die Preise mit den Hotels. So günstig wie es auf den ersten Blick scheint war es nämlich nicht, weil man alles extra bezahlen musste. Übernachtung 20€ (im Doppelzimmer)+Bettwäsche 5€+ Frühstücksbuffet 5€+ Handtücher 1€+ nicht Mitglied 5€ macht alles zusammen 72€ für 2 Personen. Für 10 bis 20 € mehr kann man schon ein Doppelzimmer in einem Hotel finden.

Abends im Malmö haben wir dann darauf verzichtet uns noch die Stadt anzuschauen und haben nur noch ein paar Vorräte für den nächsten Tag eingekauft und waren bei Burger King essen, wobei ich über den Preis von 8 € für ein Doppelwopper Menü doch etwas erschreckt war.

Am nächsten Morgen stand dann der Trip nach Stockholm auf dem Programm, von dem ich euch aber morgen Berichten werden.

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