Segeln lernen in Hamburg

Hamburg ist eine tolle Stadt. Besonders schön ist die Alster, eigentlich ein Fluss, der von Norden kommend in der Elbe mündet. In der Mitte Hamburgs bildet die Alster aber einen See, der sich in Außen- und Binnenalster aufteilt. Auf der Außenalster kann man auch segeln.

Wir haben letztes Jahr bei einer der größeren Segelschulen (Käpt’n Prüsse) damit begonnen, unseren Segelschein zu machen. Bekannt ist außerdem noch die Segelschule Pieper.

Der Schein nennt sich eigentlich „Sportbootführerschein Binnen“, wenn man ihn zusätzlich auch für Motorboote macht. Das ist zu empfehlen, denn ein Teil der Theorie ist gleich und es kostet auch nicht viel mehr. Insgesamt muss man aber mit Prüfungsgebühren und dem Motorboot-Teil mit ca. 550 Euro rechnen. Segelboote kann man in Deutschland auf Flüssen und Seen prinzipiell auch ohne Führerschein führen, es wird einem aber ohne diesen kein Verleiher eins zur Miete überlassen.  Außerdem ist segeln auch nicht so einfach, schon besser wenn man es richtig lernt.

Schlau gucken
Einfach mal schlau zugucken

Der Kurs teilt sich in einen Theorie-Teil, den wir an einem Wochenende durchgezogen haben, sowie einen Praxisteil auf. Es gibt insgesamt 5 Stunden mit Lehrer und bis zu 14 (man braucht so 8-10), die man alleine (mit einem Segelpartner) auf sogenannten „Stahlpiraten“ absegelt.

Fock setzen
Teamarbeit

Nach der Theorie-Prüfung hat man bis zu einem Jahr Zeit, auch die Praxisprüfung zu absolvieren. Wir hatten letztes Jahr den Motorboot-Teil nicht mehr geschafft, daher haben wir das jetzt im Frühjahr nachgeholt. Die Segelpraxis empfanden wir als ziemlich stressig nach der Arbeit, auch weil es am Wochenende relativ schwierig ist, an die Boote heranzukommen und weil wir durch einen Umzug und Urlaub viele Stunden in relativ kurzer Zeit absolvieren mussten. Letzlich hat es sich aber gelohnt und es hat auch Spaß gemacht, nachdem die Übungen erst mal richtig saßen. Neben einigen Knoten, die man lernen muss (Acht- und Kreuzknoten, Palsteg, Webeleinsteg und andere…) muss man das Ablegen, Anlegen, Aufstoppen und das „Boje über Bord“-Manöver beherrschen. Die Praxisprüfung war dann aber leichter als erwartet, auch wenn es in den Praxisstunden noch nicht 100% geklappt hat. Das gilt auch für die Motorboot-Prüfung auf der Bille, letztlich nicht so schwierig. Dafür übt man auch nur 3x mit Lehrer.

Ich freue mich schon auf die Segelsaison, die wir heute für uns eingeläutet haben!

5 comments on “Segeln lernen in Hamburg

  1. -

    Was ist denn das für ein Gehuddel bei den Fallen? Die Klampen sind auch nicht richtig belegt. Und warum liegt die Persenning im Dreck?

  2. -

    Der Trimm stimmt auch nicht. 🙁

  3. -

    Nee, nee, nee, Du.

    • - Post author

      Äh, das dient nur als schlechtes Beispiel für neue Segelschüler und um zu testen, ob auch jeder die Fehler findet, äh…

      • -

        Na dann ist ja gut…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.