smbfs mit Suse 10.2

Als erstes muss man die kernel-sourcen (bspw. mit Yast) nachinstallieren. Dann muss man folgendes als root machen:

cd /usr/src/linux
make cloneconfig
make menuconfig

Im Kernel-Konfigurationsmenü muss man nun folgende Einstellung anpassen:

filesystem -> netzfilesystem -> SMBFS aktivieren als M

Jetzt kann man die Kernel-Module neu kompilieren:

make prepare 
make modules

 Jetzt reicht es, das Kernel-Modul smbfs in das Kernel-Modulverzeichnis unter /lib zu kopieren:

cp /usr/src/linux/fs/smbfs/smbfs.ko /lib/modules/`uname -r`/kernel/fs/smbfs/

 und die Veränderung dem Kernel mit

depmod -a

bekannt zu machen. 

Das Modul wird nun als root mit

modprobe smbfs

geladen. Jetzt können SMBFS-Freigaben beispielsweise so gemountet werden:

 mount -t smbfs //192.168.178.66/public /media/nas -o guest

In diesem Beispiel liegt die Netzwerkfreigabe unter 192.168.178.66 und heißt public, das Zielverzeichnis ist /media/nas.

Es soll kein Benutzername sondern ein Gastzugang (-o guest) verwendet werden. 

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